Deutschlandtour
Kommentare 3

💯Bier auf Wein Tag 5 Feuchtwangen nach Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim

Noch ein Tag im Club der 100. Heute war das Gesamt-Höhenprofil eher gnĂ€dig und so ging etwas sowohl in Sachen Strecke wie auch in Geschwindigkeit. Verlassen haben wir das Bierland Bayern und sind im Baden – WĂŒrthembergischem Weingebiet, dem Taubertal. So war die Strecke heute eingebettet in Weinbergen.

Rothenburg ob der Tauber

110km haben wir heute abgeleistet. Im Grunde war das auch recht easy, denn vom Trend her ging es heute bergab. Architektonischer Höhepunkt war ca. bei km 40 Rothenburg ob der Tauber. Obwohl wir die Stadt schon kannten, begeistert die Mauer-Wehranlage immer wieder. Im Altstadtkern dominieren die historischen Bauten. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Asiaten diese Stadt sehen wollen. So ist das touristische Stadtbild geprÀgt von Menschen mit Fotoapparaten und komischer Sprache.

So nicht: „Rad & Tat“ in Rothenburg ob der Tauber

Dennoch hat Rothenburg heute dafĂŒr gesorgt, dass ich bis zum spĂ€ten Nachmittag stocksauer war. Weil das Knacken des Tretlagers mal wieder unertrĂ€glich nervig war, suchte ich eine Fahrradwerkstatt auf. NatĂŒrlich Betriebsferien. Dann ging’s zur nĂ€chsten Werkstatt. Ein hochwichtiger Ă€lter Herr (wohl der EigentĂŒmer) schaute sich das Rad an. Mein Vorschlag, mal eben eine Runde zu fahren, um das GerĂ€usch wahr zu nehmen, quittierte er nur mit einem genervten Griff zum Lenker und einem „DARF ICH MAL?“. Na gut. Er trat auf die Pedale und löste das Knacken aus und sagte dann selbstverliebt „Haben Sie gehört“. Auf meine Frage, ob die es reparieren könnte, sagte er „Ja, in 2,5 Wochen. Vorher gehts nicht“. Er will seine anderen Kunden nicht verĂ€rgern. Schließlich bringen die auf Dauer das Geld. Meine eindringliche Bitte interessierte ihn gar nicht. Ich könne es noch nicht einmal bei der anderen ansĂ€ssigen Werkstatt probieren. Die habe nĂ€mlich Betriebsferien. Welch ein hilfreicher Hinweis. Ich kenne bei WerkstĂ€tten es eigentlich so, dass Touristen wegen der zeitlichen Dringlichkeit vorrangig bearbeitet werden. In seiner Arroganz interessierte dem Menschen sowas aber ĂŒberhaupt nicht. Also Leute: Lasst die Finger von „Rad & Tag“ in Rothenburg ob der Tauber.

So geht Service: Zweirad Esser in Tauberbischofsheim

Genervt bin ich anschließend die nĂ€chsten 20km erst einmal allein mit Vollgas gefahren. Der Frust musste raus. Am heutigen Ziel sind wir dann noch zu einem HĂ€ndler in Tauberbischofsheim („Zweirad Esser“) gefahren. Obwohl die sehr viel zu tun hatten (es wird ein langer Tag, genauso wie die nĂ€chsten Tage), nahm der Werkstattleiter sich sofort selber der Sache an, und machte eine Probefahrt. Als er wieder kam, sagte er „Das nervt ganz schön, oder?“. Anschließend erzĂ€hlte er mir, was er tun kann, damit wir ordentlich nach Hause kommen können. Diese Werkstatt war genau das Gegenteil von „Rad & Tat“ und kriegt von mir fĂŒnf Sterne.

Andachtsraum in unserem Hotel

Untergebracht sind wir heute im Hotel St. Michael in Tauberbischofsheim. Es ist ĂŒber Caritas in kirchlicher Hand, was man mit einer Sakristei und einem Andachtsraum, der sich vor so mancher ausgewachsener Kirche nicht verstecken muss. Es ist ein gutes Hotel.

Was mir noch auf dem Herzen liegt: Ich habe in den letzten Tagen auf unterschiedlichsten Wegen Komplimente fĂŒr unsere Seite und die BeitrĂ€ge bekommen. Euch Allen vielen Dank dafĂŒr. Das hat uns total gefreut. Schließlich ist die Seite Ergebnis der Begeisterung unserer Tour, unseres Abenteuers. Es wĂ€re total schön, wenn Ihr diese Komplimente auch hier als Kommentare unterbringt. Damit gewinnen wir mehr Reichweite und es motiviert uns weiterhin.

Der heutige Tag in der Übersicht:

3 Kommentare

  1. Dennis (der kleine Bruder von Dany) sagt

    UnabhÀngig von anscheinend unqualifizierten Rad-WerkstÀtten hat sich Rothenburg o.d.T. bei mir als unfassbar schöne Stadt eingeprÀgt.

    Tolle EindrĂŒcke und ihr habt mehr GlĂŒck mit dem Wetter als wir hier oben 😉

  2. Daniela sagt

    Rothenburg ob der Tauber ist ohne Frage wunderschön. Wobei es mir dieses Mal gefĂŒhlt so vorkam als ob mehr Asiaten als mittelalterliche GebĂ€ude in der Altstadt zu sehen waren.
    Nach der Begegnung mit dem FahrradđŸ€Ź war uns sowieso eher nicht nach Kultur und Sightseeing. Zum GlĂŒck kannten wir die Stadt schon im positiven Sinne.😎
    Mit dem Wetter hatten wir in der Tat bisher viel GlĂŒck.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.