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Von der Nordsee in die Weser – Von Cuxhaven nach Bremen

Die Auswahl an spannenden Touren ist schwierig, wenn sie erst Freitag nach Ausübung des Jobs begonnen werden kann. Wir sind dennoch fündig geworden: Die Strecke von Cuxhaven nach Bremen bietet mit ihren „nur“ 130 Kilometern eine überraschende Menge an Eindrücken.

Der erste Tag

Freitag 11.09.2020, früher Nachmittag
Per Zug sind wir nach Cuxhaven gelangt. Da wir beide noch bis mittags gearbeitet haben kamen wir erst um 15 Uhr dort an.
Vom Bahnhof aus mussten wir nur noch wenige Kilometer zur Elbmündung bzw. Nordsee fahren. Am Wahrzeichen von Cuxhaven, der Kugelbake ging es dann richtig los. An schier endlosen Urlaubsstränden und Promenaden vorbei ging es endlich in die Landschaft Richtung Bremerhaven.

Der Hafen von Wremen

Wir kamen an lustig klingenden kleinen Orten wie Arensch und Berensch vorbei. Streiften Nordsee-Urlaubsorte wie Dorum, Spieker-Neufeld oder Wremen.

Schon kurz hinter Wremen und noch lange vor Bremerhaven waren die ersten riesigen Hafenkrane in der Ferne zu erkennen.
Dort angekommen überragten die großen Container-, Autotransport- und Kreuzfahrtschiffe den Hafenbereich. Es zeigte sich eine Kulisse zum Staunen. Wir sahen wie einige der sicher mehreren tausend Autos und Landmaschinen in riesige Schiffsmäuler gefahren wurden. An anderer Stelle kamen wir an amerikanischen Oldtimern vorbei. Auch die Kreuzfahrt Terminals waren interessant.

Schließlich fuhren wir durch die Bremerhavener Innenstadt und erreichten endlich unser Tagesziel. Ein Hotel im touristisch umgebauten alten Fischereihafen, dem sogenannten „Schaufenster Fischereihafen“. Schnell verfestigte sich unser Eindruck, dass es eine gelungene Umgestaltung war.
Standesgemäß ließen wir den Abend in einem hervorragenden Fischrestaurant ausklingen. 58 km waren am ersten Tag geschafft.

Restaurants am Alten Fischereihafen Bremerhaven
Ein tolles Fischrestaurant neben dem anderen


Der zweite Tag

Samstag 12.09.2020
Ausgeruht nahmen wir am frühen Morgen die 75km lange Fahrt nach Bremen auf.
Der Yachthafen und die vielen Ufer nahen Wohnungen mit Blick auf Hafen und Weser taugten schon für „hier kann man es aushalten“ – Gefühle.

Blick zurück auf Bremerhaven


Doch schnell wich die Stadtkulisse einem Landschaftspanorama. Auf der rechten Seite Deich, auf der linken Seite Wiesen, Felder und Seen. Wäre nicht zwischendurch ein ungemütlicher Wind aufgekommen, hätten wir vielleicht überlegt, in einem der Seen ein kühles Bad zu nehmen. So hübsch dieser Weg am Weserdeich war, so zogen sich teilweise die Kilometer weil es wenig wirkliche Abwechslung gab.

Der Hafen von Sandstedt


Doch auch das ein oder andere Highlight begegnete uns an diesem Tag.
Ein schönes Panorama lieferte zum Beispiel der Hafen von Sandstedt mit seinen vielen Bänken und Buden.

Symbol für den Wesertunnel am Fahrradweg

Spannend war auch der Wesertunnel bei Loxstedt. Fast wären wir an dieser Stelle vorbei gefahren. Auf der oberen Seite unser idyllischer Radweg mit Deich und Wiesen. Doch ein Blick nach links: was ist das denn für ein Tor? Wir fuhren hin und staunten. Hinter dem vermeintlichen Tor und der Infotafel blickten wir nur wenige Meter nach unten in eine viel befahrene Einfahrt in den riesigen Tunnel unter uns.

Zwischen Bremerhaven und Bremen gibt es nicht viele Möglichkeiten auf die andere Seite der Weser zu gelangen. Für den schnellen Autoverkehr ist der Wesertunnel da. Außerdem gibt es einige Fährverbindungen wie Bremerhaven-Nordenham oder Sandstedt-Brake.

Ebenso überraschend erreichten wir später dann auch den U-Boot Bunker Valentin in Bremen-Farge. Riesige Betonklötze mit einer derartigen geschichtlichen Bedeutung hätten wir hier nicht erwartet. Der Bunker Valentin wurde 1943-45 hauptsächlich von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen als U-Boot Werft errichtet. Leider war die Denkstätte geschlossen, so dass wir keine Innenansichten bekamen. Ein Besuch dort lohnt sich aber auf jeden Fall.

Blick von der Hafenpromenade in Vegesack

Kurz vor Bremen dann noch das touristische Vegesack. Mit schicken Hotels, Restaurant und einer tollen Uferpromenade bot es ebenfalls ein schönes Panorama.


Am Nachmittag kamen wir in der vollen Innenstadt von Bremen an. Da wir den Tag über viel gegen Gegenwind ankämpfen mussten, verzichteten wir aber auf ein umfängliches Sightseeing. Ein kurzer Blick auf die historischen Bauten in der Innenstadt musste genügen.
Den Abend schlossen wir dann in einer gemütlichen Tapas-Bar im wundervollen Schnoorviertel mit viel zu viel aber äußerst leckeren Aioli ab.

Der Abschluss, Sonntag 13.09.2020

Hauptbahnhof Bremen
Bremer Hauptbahnhof

Unser Fazit der Tour von Cuxhaven nach Bremen


Von Cuxhaven nach Bremen war eine schöne Tour, die -mal wieder- von vielen optischen Eindrücken geprägt war. Von uns bekommt sie eine absolute Empfehlung. Cuxhaven als Startort ist gut mit der Bahn zu erreichen und natürlich ist der Anschluss von Bremen hervorragend. Wer will, kann die Tour als Teil des Weserradweg verlängern. Die Städte Cuxhaven, Bremerhaven und natürlich Bremen sind tolle Städte, in denen man sich nach einer Tour oder im Rahmen eines Pausentages wohl fühlt.


Jede für sich hat schöne, interessante Ecken zu entdecken. In Cuxhaven und Bremerhaven muss man vielleicht ein bisschen genauer hinsehen. Bremen besticht nicht nur durch die wunderbare Altstadt. Hier gibt es noch vieles mehr zu sehen. Den Bürgerpark, das Universum, das Blockland ist toll zum Fahrrad fahren. Auch shoppen lässt es sich hervorragend.


Gepäckträgertaschen - Auch von der Ausrüstung hängt das Gelingen einer Radreise ab

Über den Wert der Reisefahrrad – Ausrüstung

Pleiten, Pech und Pannen war eine bekannte ARD-Sendung. Dank unzureichender Ausrüstung und Reisefahrrad selber haben wir uns häufiger als Hauptdarsteller dieser Sendung gesehen. Wie oft dachten wir „Wenn wir das vorher gewusst hätten“. In der Rubrik „Ausrüstung“ thematisieren wir genau das. Die ein oder andere Erfahrung, die wir gemacht haben, ist sicherlich zum Schmunzeln geeignet. Im Wesentlichen wollen wir aber berichten, was wir verbessert haben. Hoffentlich finde nRadurlauber die ein oder andere gute Idee, damit sie nicht alle unseren Erfahrungen erleben müssen.

Viele Fahrradurlauber benutzen Navigagtionssysteme
Fahrradnavigation

Diese Rubrik wird sich um das Reisefahrrad selber drehen, viel mehr aber um die Ausrüstung. Wir werden dabei unsere Gegenstände vorstellen, aber auch Überlegungen schildern, die uns eben genau auf diese Dinge gebracht haben. Auch werden wir von unseren gescheiterten Versuchen schildern, bei dem wir viel Lehrgeld gezahlt haben.

Manchmal bedarf es der fast Katastrophe

Eigentlich untypisch. Unsere Bundesligastadien Tour in Nordrhein-Westfalen bestand im wesentlichen aus guten Fahrbahnen. Doch hier in der Einfahrtsstraße von Gladbeck -kurz nach dem Besuch der Veltins-Arena– nervte auf einmal Kopfsteinpflaster. Zum Glück nicht lange, denn der Streckenverlauf verlangte schon in wenigen Metern das Abbiegen auf eine Nebenstraße. Und dann passierte es. Ich kann mich gar genau daran erinnern, was zuerst passierte. War es das Hupen des entgegenkommende Auto, das Rufen von Daniela oder doch das Geräusch selbe? Meine linke Gepäcktasche löste sich vom Gepäckträger. Trotz sofortigem Bremsen und wildem Gestikulieren, konnte ich es nicht mehr verhindern. Das hinter mir folgende Auto überfuhr eben diese Tasche Das sowohl Tasche wie auch Inhalt (es war im wesentlichen Kleidung) unbeschadet waren, grenzte schon an ein Wunder.

Ob Drohne, Actioncam oder Smartphone: Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Aufnahme
Viele Möglichkeiten der Fotoaufnahme

So günstig diese Tasche auch war, dieser Reise ist für sie die letzte. Nicht auszudenken, wenn statt der Kleidung mein iPad in der Tasche gewesen wäre. Die gesamte Tour wäre für mich bereits an dieser Stelle gescheitert.

Eine noch nervigere Begebenheit gab es mit meinem alten Reisefahrrad, das längst hätte ersetzt werden müssen. Ein Tretlager reduzierte den Spaß einer Etappe auf der Deutschlandtour fast vollständig. Und so wurde uns mehr und mehr deutlich, der Spaß und der Erfolg einer Radreise hängt eben auch von der Ausrüstung ab.

Wir kaufen bewusster

Auf einer Radreise trifft man auf furchtbare Untergründe, heftigste Unwetter, erlebt Stürze und so weiter. Kann man sich dabei nicht auf die Ausrüstung verlassen, kann die Reise zur Tortour werden. Aus diesem Grund greifen wir nicht mehr bei jedem Schnäppchen zu. Der Kauf unserer Ausrüstungsgegenstände ist mittlerweile das Ergebnis gründlicher Recherchen. Ob es der Austausch meines Reisefahrrads ist, die Reisetaschen an unseren Fahrrädern, die Kleidung, das Filmmaterial ist, kaum etwas ist unbedacht gekauft. Auch wenn die ein oder andere Funktion davon nie gebraucht wird, so ist es doch das gute Gefühl auf den Touren, das wir auf vieles vorbereitet sind.

Eine Hilfe für Radurlauber beim Reisefahrrad

Lenkertaschen sind eine beliebte Ergänzung für Radurlauber
Auch bei Lenkertaschen gibt es eine reiche Auswahl

An dieser Stelle wollen wir in unregelmäßigen Abständen unsere Ausrüstung vorstellen. Unsere Abwägungen zu anderen Produkten und unsere Erfahrungen ergänzen diese Vorstellung. Mithilfe von Erfahrungsberichten anderer Fahrer ist es letztendlich unser Ziel, ein Gegenstück zu den zumeist einseitigen Berichten von Herstellern und Händlern zu bieten.

Stade-Hamburg-Lübeck – Die drei Hansestädte – Tour

Erneut liegt eine tolle Tour hinter uns, die ideal für ein Wochenende ist. Wir haben sie „Die drei Hansestädte-Tour“ oder auch Stade – Hamburg – Lübeck Tour genannt. Sie war geprägt vom Wechsel unterschiedlicher Eindrücke und drei toller Städte.

Das Tor zum Lühe-Anleger für die Fähre nach Schulau
Der Lühe Anleger

Gestartet sind wir in der maritimen Kleinstadt Stade, die unsere Heimat ist. Von hier aus ging’s am Elberadweg linkselbisch bis nach Lühe im Alten Land. Geprägt von einer idyllischen Landschaft und erstem Flussflair. Von hier aus sind wir mit der Fähre nach Schulau / Wedel übergesetzt und haben rechtselbisch die FahrtHamburg fortgesetzt.

Tag 1


Dort erlebten wir auf der
einen Seite die Bundeswasserstraße mit großen Schiffen und auf der anderen Seiten die vielen herrschaftlichen Villen und Landhäuser von Wedel, Blankenese bis nach Hamburg hinein. Komplettiert wurde die Strecke von Sandstränden und gemütlichen Cafés, Kneipen und Restaurant.

Strand und Containerhafen. Auch das ist Hamburg.
Das ist Hamburg: Strand mit Containerhafen Blick

In Hamburg begrüßte uns dann das Hafenambiente mit seinen großen Schiffskränen und riesigen Containerschiffen. Das Kapitänsviertel, der Museumshafen, der Fischmarkt und die Landungsbrücken zeigten uns dann, dass Hafen mehr als nur Containerumschlag ist. Und natürlich kam auch Sightseeing mit dem Hamburger Rathaus, dem Michel, der Alster usw. nicht zu kurz. Beendet haben wir dann den Abend auf der Terrasse eines gemütlichen Restaurants mit spanischem Weißwein und der begeisterten Rückschau auf die hinter uns liegenden Etappe.

Tag 2


Der Ratzeburger See lockt als Urlaubs- und Erholungsgebiet
Der Ratzeburger See

Am nächsten Tag brachen wir dann nach Lübeck auf. Statt den direkten Weg entschieden wir uns zu einem Abstecher in die Till Eulenspiegel – Stadt Mölln und dem Urlaubsgebiet Ratzeburger See, dessen Größe und Ufergebiete uns überraschte. Nach Durchqueren von Wald- und Wiesenradwegen erreichten wir am späten Nachmittag dann Lübeck, dass uns nicht nur mit tollem Wetter sondern einem lauschigen Platz in einem Restaurant an der Trave zum Ausklingen eines tollen Tages erfreute.

Der Lübecker Hafen mit Booten und kleinen Schiffen
An der Trave

Bevor wir dann per Bahn nach Hause fuhren, erkundeten wir noch die Hansestadt Lübeck mit ihren engen Gassen, dem mittelalterlichen Hafenflair aber auch dem kulturausgerichteten Ambiente.

Fazit der Tour Stade – Hamburg – Lübeck

Stade – Hamburg – Lübeck war eine tolle Tour, mit sehr viel mehr Wow-Effekten, als wir es für möglich hielten. Sie ist dem begeisterten Fahrradfahrer zum Nachahmen unbedingt zu empfehlen.


Schild mit Fahrradwegen sind wichtig

Radwegeverzeichnis: Informationen für Radurlauber

Welche der vielen Radwege ist der Richtige für mich? Welcher Radweg entspricht meinen Wünschen? Welcher Radweg ist in meiner Nähe? Reicht meine freie Zeit für den Radweg? Wo bekomme ich die notwendigen Informationen vor Fahrtantritt her? Neben unseren Tourenberichten entsteht an dieser Stelle ein Radwegeverzeichnis, das Antworten auf diese Fragen geben soll.

Das Internet steckt voller touristischer Informationen über Länder, Regionen und Städte. Für Flug-, Zug- und Autoreisende ist das Internet damit sowas wie ein Paradies. Radurlauber hingegen wählen ihren Urlaub zumeist wegen des Weges und weniger wegen des Ziels. Der eine sucht die sportliche Herausforderung, der andere lehnt anspruchsvolle Strecken z.B. mit größeren Steigerungen ab. Während der eine die Idylle sucht, versucht der andere viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Das ist offenbar bei den Machern von Tourismusseiten noch nicht angekommen. Unser Radwegverzeichnis will diese Lücke schließen.

Der Reiz der ausgewiesenen Radwege

Ausgewiesene Radwege werden zunehmend beliebter

Ob es der Elberadweg ist oder der sehr viel unbekanntere Illmenauradweg: Ausgewiesene Radwege sind derzeit sehr beliebt. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Vorgeplante Routen gewährleisten befahrbare Wege. Auch kann man sich in der Regel auf gute Beschilderungen verlassen. Ausgewiesene Radwege ist zweifellos attraktiv.

Ganz Deutschland ist durchzogen von Radwegen. Häufig grenzen regionale Routen aneinander. Häufig führen sie auch Fernradwege weiter. Von jedem Wohnort aus sind Radwanderwege innerhalb von wenigen Kilometern zu erreichen. Und dennoch gibt es offenbar viele Bedenken und offene Fragen. Das ist wohl Grund, was selbst begeisterte Radfahrer vor einem Urlaub auf dem Rad abhält. Bietet der Radweg den gewünschten Erlebniswert?

Das Internet soll helfen

Für die Planung bemühen wir zumeist Google. Zum Glück bietet das Netz für jede Tour viele Informationen. Häufig führen diese Informationen auf die offiziellen Seiten der Radwege. Tolle Fotos mit glücklichen Familien lächeln uns an. Konkrete Informationen sind jedoch meist Mangelware. Werbefachleute ersetzen eben keine Radurlauber.

Nicht jeder mag Steigungen

Die zweite Hälfte der Google-Ergebnisse sind genau das Gegenteil. Inspirierende Berichte von Radfahrern. Radurlauber saugen diese Geschichten und Filme förmlich auf. Auch Daniela und mich begeistern sie. Die Begeisterung aus den Geschichten und Filmen ist ansteckend. Genau das verfolgen die Seiten. Sie stecken auch voller Tipps. Sucht aber eben nur diese Tipps, muss der Leser viel Zeit investieren.

Auch unsere Berichte in der Rubrik „Touren“ sind voller Begeisterung und Euphorie. Und – verdammt noch mal – wir hoffen auch, dass man unseren Berichten die Euphorie nicht nur ansieht, sondern dass sie auch noch ansteckt. Auch unsere Berichte schildern die vielen Erlebnisse, geben aber wenig Hinweise für die Tourvorbereitung und -Durchführung weiter.

Wir wollen mit einem Radwegeverzeichnis Mehrwert sein

Die Anreise ist ein Entscheidungskriterium

Hier ist der Ansatz unsere Rubrik „Radwege“. Ein Radwegeverzeichnis soll diese Lücke schließen. Neben Informationen über die Streckencharakteristik, bekommt der Leser Tipps über nicht zu verpassende Sehenswürdigkeiten und andere interessante Streckenpunkte, Hinweise für eine gute An- und Abreise usw.. Dem dem Leser soll es in wenigen Sätzen gelingen, das Wichtigste über die Tour zu erfahren. Es soll ihm ausreichend Entscheidungsgrundlagen gegeben werden, ob der Weg der richtige für ihn ist. Idealerweise soll die Rubrik das mühsame und häufig fruchtlose Recherchieren von etlichen Quellen erübrigen. Abrunden wird der Bereich „Tipps von Lesern“.

Relaunch unserer Seite

Ländliche Idylle

Fahrradreisen sind für uns mehr als nur Urlaub. Sie sind unsere Leidenschaft. Wir erleben kleine Abenteuer. Diese möchten wir uns erhalten. Als Geschichten, Bilder und Filme packen wir sie in unsere Schatzkisten. Während Schätze üblicherweise in Verstecke landen, möchten wir unsere Schätze weitergeben. Denn frei nach dem Motto

„Collect moments not things“

sind unsere Schätze wertvoll, obwohl sie nicht aus Gold, Juwelen und Geld bestehen. Und noch mehr: Sie werden größer je mehr Menschen sich daran bedienen. Und obwohl wir unsere „Moments“ fast therapeutisch für uns bewahren, so wäre es eine große Freude für uns, wenn sie auch andere begeistern.

Fahrradreise.net und unser YouTube Kanal sind die Schatzkisten unserer Reichtümer. Mit der Neugestaltung unserer Seite möchten wir ihnen einen Lebensraum geben.

Maritim zurückhaltend

Während unserer Touren kam es vielen optischen Wow-Momenten. Die Fotos nehmen daher einen besonderen Stellenwert dar. Sie sind optische Highlights. Die Neugestaltung der Seite rückt die Wirkung der Fotos noch mehr im Mittelpunkt. Menüs, Links, Buttons und andere Elemente erhielten ein modernes aber unaufdringliches Aussehen. Die Farbgestaltung ist zurückhaltend modern geworden. Die Steuerung der Seite ist intuitiver und ebenfalls schlichter geworden.

Eine extra hinzugenommene Galerie zeigt eine Zusammenfassung unserer Fotos und ist damit sicher ein Höhepunkt. Weiterhin werden wir in Kürze die beiden Rubriken „Radwege“ und Ausrüstung aufnehmen. Was dahinter stehen wird, verraten wir zu einem anderen Zeitpunkt. Nur soviel: Es wird den Informationsgehalt dieser Seite vervielfachen.

Einladende Kulissen

Wir verbinden diese Neugestaltung mit der Hoffnung, dass Euch unsere Geschichten mitnehmen auf unseren Reisen und unsere Bilder Euch ebenso begeistern wie sie es uns begeistert haben. Ebenso hoffen wir, dass Fahrradreise.net Euch motiviert, unseren YouTube – Kanal zu besuchen. Wenn Ihr dann noch uns hier ein Feedback gebt und / oder unseren YouTube – Kanal abonniert oder „liked“, bereitet Ihr uns eine riesige Freude.

Viel Spaß auf unserer Seite und ein fettes Danke, dass Ihr hier seid.

Letzter Akt der Via Claudia Augusta, Trient zum Gardasee,Tag 5

Tatsächlich angekommen! Nach fünf Tagen und ca. 400 km haben wir unserer Radreise Via Claudia Augusta und gleichzeitig unserer erste Alpenüberquerung gemeistert. Der letzte Tag verlief weitestgehend unspektakulär.

Das Ziel ist erreicht

Was aus als blödsinnige, spontane Idee entstand, fand nun Realität. Wir sind tatsächlich Alpenerprobt. Fast standesgemäß haben wir heute unsere verdiente Belohnung erhalten: Die Ankunft am Gardasee und fünf Tage Urlaub an einen der schönsten Orte überhaupt.

Auf der letzte Etappe der Tour de France ist es Tradition, dass nicht mehr angegriffen wird. So steht der Sieger vorher schon fest. Auch wir wussten heute Morgen, unseren Erfolg kann uns keiner mehr nehmen. Auch die heute Strecke von 48 geplanten Kilometern stellte keine größere Herausforderung mehr dar.

Berg-Kulisse


Die Attraktivität konnte an die Vortage nicht anknüpfen

So richtig spannend war der heute Tag dann auch wirklich nicht mehr. Das von gestern bereits bekannte Bild wiederholte sich auf den ersten Teilen der Strecke. Auf der einen Seite die Etsch, auf der anderen Seite die Berge -vielleicht noch getrennt durch eine Straße und in der Mitte wir auf der Autobahn für Radfahrer. Gut zu fahren, aber auf Dauer eintönig. 15km dann vor Ziel meinte wohl die Strecke, wir müssen uns die Ankunft verdienen. Ab Rovereto begann noch einmal ein überraschender Anstieg. Den Herausforderungen der letzten Tage ist es zu verdanken, dass wir diesen mit nicht allzu großer Mühe meisterten.

Fast geschafft

Schon vorher erkannten wir auf der Karte am Höhenprofil, dass in Nago die Schinderei ein Ende hat und die Etappe mit einer steilen Abfahrt endete. Dass sich direkt vor der Abfahrt eine tolle See-Kulisse ergab, haben wir jedoch nicht gedacht. Und so war der Moment einfach ergreifend. Einerseits hatten wir unser Ziel vor Augen, das gleichzeitig einer unserer Lieblingsorte überhaupt ist, andererseits wurde uns nun unserer gesamter Erfolg bewusst. Der Rest war dann einfach nur noch Genießen und lädt zum Nacheifern ein. Eine Zusammenfassung sowie die Darstellung in bewegten Bildern folgt. Die Via Claudia Augusta ist geschafft.


Wie immer, die Tour Trient zum Gardasee der Via Claudia Augusta im Überblick:

Tiefer ins Herz von Italien – Meran nach Trient, Tag 4 der Via Claudia Augusta

entlang der Etsch verlief ein toller Radweg
Fahrradautobahn + Etsch

Ein weiterer Tag auf der Fahrradautobahn der Via Claudia Augusta mit all ihren Vorzügen. Auch von Steigungen sind wir heute verschont geblieben. Wäre kein Gegenwind wäre es heute eine richtig easy Tour gewesen.

Der Tag begann verheißungsvoll

Nach einem extravaganten Frühstück (In Italien darf es noch kein Selbstbedienungsladen-Buffet geben), sind wir gegen 8:30 auf Reise gegangen. Wolkig aber angenehm warm starteten wir mit relativ hoher Durchschnittsgeschwindigkeit. Die 88km begannen verheißungsvoll.

Ein schönes Fahren mit Burgen und Schlössern vor den Augen
Anfahrt auf Bozen

Ein neues Panorama auf der Via Claudia Augusta

Die Berge veränderten sich erneut. Die Gipfel waren durchweg grün, die Berge zeigten sich jedoch von ihren steinigen Gebirgsseiten.

Leider war die Idylle heute eher Mangelware. Überwiegend war auf der einen Seite Straße oder Bahnlinie und auf der anderen Seite der Fluss Etsch. Das ist einige Kilometer sicher interessant, aber Dauer wirkte es aber dann doch eintönig. Hier teilen sich auch die Via Claudia Augusta und der Etschradweg die Strecke.

Ein wahrlich tolles Bild: Die Altstadt von Trient
Über den Dächern von Trento

Auch in Italien kann es eine steife Brise geben

Was heute besonders war, war ein starker Gegenwind. Insbesondere Daniela hatte damit ihrer Probleme und bin ich das ein oder andere Mal mit eben höherer Geschwindigkeit vorgefahren und habe ein paar längere Pausen gemacht.

Wie immer, die Tour im Überblick: